Unser Foto zeigt die Auszubildenden und Studierenden zusammen mit ihren Ausbildungsleiterinnen Jessica Bertsch (vorne links) und Saskia Fröscher (vorne rechts), Personalamtsleiterin Lucia Schapke (vorne Mitte) sowie Landrat Keckeisen (dritte Reihe, vierter von links) und Dezernent Michael Kah (letzte Reihe, zweiter von links).
Landrat Christoph Keckeisen hieß die neuen Auszubildenden und Studierenden herzlich willkommen. Für ihn ist der Start im Landratsamt eine besondere Chance, sich für unsere Region einzubringen: „Sie haben sich sicher gut überlegt, wo Sie diesen wichtigen und prägenden Lebensabschnitt verbringen möchten. Unsere Aufgabe ist es jetzt, Ihnen zu zeigen, dass Ihre Entscheidung für den Landkreis eine gute Entscheidung war.“
Denn der Landkreis sei weit mehr als Kfz-Zulassung, Führerschein, Abfall oder ÖPNV. „Wir sind eine Behörde für fast alle Lebenslagen“, sagte Keckeisen. Gerade deshalb lohne es sich, während der Ausbildung möglichst viele Fachämter kennenzulernen. „Nutzen Sie die Chance, in Bereiche hineinzuschauen, an die Sie heute vielleicht noch gar nicht denken.“
Wie vielfältig die Aufgaben einer Kreisverwaltung sind, zeigt auch der Blick auf die Ausbildungsberufe. Im ersten Lehrjahr beginnen in diesem Jahr Verwaltungsfachangestellte, eine Vermessungstechnikerin, Straßenwärter sowie Studierende der Studiengänge Bachelor of Arts – Public Management und Bachelor of Arts – Soziale Arbeit ihre Ausbildung beziehungsweise ihr Studium beim Landkreis.
Personalamtsleiterin Lucia Schapke, die selbst seit 1995 beim Landratsamt arbeitet und dabei verschiedene Stationen von Sozialamt und Asylbereich über Kämmerei bis zum Personalamt durchlaufen hat, sprach den Nachwuchskräften Mut für den Start zu: „Wir sind genauso gespannt auf Sie wie Sie auf uns“, sagte sie.
Insgesamt 43 junge Menschen bereitet der Landkreis derzeit in drei Ausbildungsjahrgängen auf das Berufsleben vor. Hinzu kommen zahlreiche Praktikantinnen und Praktikanten sowie junge Menschen im Freiwilligendienst. Für den Landkreis ist die Ausbildung ein wichtiger Baustein, um auch künftig qualifizierte Fachkräfte zu gewinnen.
Dabei gehe es nicht nur darum, fachliches Wissen zu vermitteln. Die jungen Menschen sollen auch erleben, welchen Beitrag ihre Arbeit für die Gesellschaft leistet. Ob soziale Teilhabe, Infrastruktur oder Dienstleistungen für die Bürgerinnen und Bürger: „Sie werden an Ihren Aufgaben wachsen“, so Schapke.
Gleichzeitig erwartet der Landkreis von seinen Nachwuchskräften nicht, alles so zu machen, wie es schon immer gemacht wurde. Digitalisierung, künstliche Intelligenz und neue Formen der Zusammenarbeit verändern auch die Verwaltung. „Bringen Sie Ihre Ideen ein und hinterfragen Sie bisherige Dinge“, ermunterte Lucia Schapke die jungen Menschen. Wissbegierde, Lernbereitschaft, Offenheit, Verantwortungsbewusstsein und ein gutes Miteinander seien dabei wichtige Voraussetzungen.