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Kunst

Museum & Galerie

Museum im Rathaus

Dunningen Heimatmuseum
Hauptstraße 25
78655 Dunningen
07403 7954
07403 929534
Anlässlich der 1200-Jahr-Feier im Jahr 1986 fasste die Gemeinde Dunningen den Entschluss, im renovierten Rathaus ein Museum einzurichten. Das Museum im Rathaus wurde am 1. Mai 1988 eröffnet und in der Folgezeit weiter ausgebaut.

Das Themenspektrum des Museums reicht von der Frühgeschichte über die Zeit Dunningens unter Rottweiler Herrschaft bis zur neueren Wirtschaftsgeschichte. Die Ausstellung umfasst unter anderem Grabungsfunde vom alemannischen Adelsfriedhof in Dunningen (Duplikate) und Geräte zur Strohverarbeitung – in Dunningen war bis nach dem 2. Weltkrieg die Strohhutfabrikation zu Hause – sowie Narrenkleider und Trachten aus Dunningen, Lackendorf und Seedorf.

In gesonderten Dokumentationen wird an Leben und Werk dreier bedeutender Dunninger erinnert: des Künstlers Landolin Ohnmacht (1760-1834), des Industriellen Jacob Mayer (1813-1875) und des Politikers Emil Maier (1876-1932). Landolin Ohnmacht galt als einer der fähigsten Bildhauer seiner Zeit. Im Museum ist neben frühen Holzreliefs ein Meisterwerk des Klassizismus zu sehen: die Marmorbüste einer griechischen Göttin. Jacob Mayer machte mit der Erfindung des Stahlformgusses Karriere. Als Beispiel dieser Technik ist eine Stahlgussglocke aus dem Jahr 1854 ausgestellt. Emil Maier wurde 1931 zum badischen Innenminister ernannt.

Landratsamt Rottweil