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Ausflugsziele

Der Landkreis Rottweil – ein schönes Stück Baden-Württemberg

Der Landkreis Rottweil bietet eine Vielfalt an Sehenswürdigkeiten. Die breite Palette reicht von mittelalterlichen Städten und Burgen über beeindruckende Naturdenkmale bis hin zu Museen und Galerien von internationalem Rang.

Mit dem „Ausflugsplaner“ rückt der Landkreis Rottweil seine Tourismus-Highlights in den Blickpunkt. Erlebnis- und Erholungsziele aus den Kategorien Freizeit, Kulturdenkmale, Museen & Galerien, Natur sowie Wandern & Radfahren laden zur Planung der nächsten Ausflüge ein. Grundfarben und Piktogramme verschaffen eine rasche Orientierung. Der Ausflugsplaner ist als kompaktes Sammelwerk samt Übersichtskarte und Sammelmappe in allen Stadt- und Gemeindeverwaltungen sowie direkt im Landratsamt Rottweil erhältlich.
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aquasol Sole- und Freizeitbad

Rottweil - aquasol
Bruggerstraße 11
78628 Rottweil
0741 27070
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Im aquasol in Rottweil verbringen Kinder und Erwachsene einen abwechslungsreichen Badetag. Verschiedenste Einrichtungen sorgen dafür, dass neben Spiel und Spaß auch Erholung und Entspannung nicht zu kurz kommen. 

Rutschvergnügen pur verspricht die längste Wasserrutsche Süddeutschlands mit 120 Metern Länge. Wer auf sportliche Fitness Wert legt, ist im Schwimmerbecken mit fünf Bahnen genau richtig. Erholung bietet der Bereich aquasun mit Whirlpool und gemütlichen Liegestühlen. Ein besonderer Anziehungspunkt sind die Solebecken im aquasol. Sowohl das 34°C warme Wasser als auch die Wandmassagedüsen und Liegesprudler sorgen für Entspannung und fördern die Gesundheit. Wellnessprogramme und eine Saunalandschaft runden die Angebotspalette im aquasol ab. Um das leibliche Wohl der Besucher kümmert sich das aquacafé mit kalten und warmen Speisen.

Augustinerklosterkirche Oberndorf

Oberndorf - Augustinerklosterkirche
Klosterstraße 3
Stadtverwaltung Oberndorf
78727 Oberndorf am Neckar
07423 770
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Die in der Talvorstadt von Oberndorf gelegene ehemalige Augustinerklosterkirche mit ihren herrlichen Deckenfresken und Stuckaturen gehört zu den Hauptsehenswürdigkeiten des Landkreises. Sie ist Teil einer spätbarocken Klosteranlage, die in den Jahren 1772–1779 errichtet wurde. Besonders sehenswert sind die meisterlichen Deckenfresken in Chor und Kirchenschiff, die der schwäbische Maler Johann Baptist Enderle im Stil des Rokoko schuf.

Nach Aufhebung des Klosters 1806 wurden die Klostergebäude bis 1945 vor allem für die Oberndorfer Waffenproduktion genutzt. In der ehemaligen Klosterkirche waren zeitweise ein Magazin und ein Waffen-Ausstellungsraum untergebracht.

1972 erwarb die Stadt Oberndorf die Klosteranlage. Die restaurierte Kirche wird heute als Kultur- und Veranstaltungszentrum genutzt. Eine Ausstellung im Innenraum gibt Auskunft zu den Fresken und zur Geschichte von Kloster und Kirche.

Auto & Uhrenwelt Schramberg

Schramberg - Auto- und Uhrenwelt
Gewerbepark H. A. U.
78713 Schramberg
07422 29300
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Hauptattraktion in der Industriestadt Schramberg ist die im Frühjahr 2010 neu eröffnete „Auto & Uhrenwelt Schramberg“ mit insgesamt rund 7.000 qm Ausstellungsfläche.

Im „Dieselmuseum“, das sich auf dem Areal der ehemaligen Hamburg-Amerikanischen Uhrenfabrik (H. A. U.) befindet, ist der größte Dieselmotor aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg zu bestaunen.

Das gegenüberliegende Auto- und Uhrenmuseum „ErfinderZeiten“ bietet eine unterhaltsame Zeitreise durch die Technikgeschichte. Mehr als 120 Fahrzeuge dokumentieren die Entwicklung des Zweirades und des PKWs in den Nachkriegs- und Wirtschaftswunderjahren. Unter dem Motto „Uhr-Zeiten“ wird die Geschichte der Uhr und der Uhrenproduktion, die für die Uhrenstadt Schramberg prägend war, veranschaulicht.

Die benachbarte private „Autosammlung Steim“ bietet mit rund 120 Oldtimern einen spektakulären Überblick über die Geschichte des Automobils.

In der „Auto & Uhrenwelt Schramberg“ werden anhand einmaliger Exponate Themen, die uns alle bewegen, erfahrbar: Zeit und Mobilität.

Burgruine Herrenzimmern

Bösingen-Herrenzimmern - Burgruine Herrenzimmern
Bösinger Straße 5
Gemeindeverwaltung Bösingen
78662 Bösingen
07404 92160
07404 2490
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Östlich des Dorfes Herrenzimmern liegen auf einem von tiefen Schluchten umgebenen Bergsporn die imposanten Reste der Burg Herrenzimmern, ehemals Stammsitz der hochadligen Familie der Herren und Grafen von Zimmern. Bedeutende Familienangehörige waren die Grafen Wilhelm Werner (1485-1575) und Froben Christoph von Zimmern (1519-1566); letzterer verfasste die berühmte „Zimmerische Chronik“. Ihr heutiges Erscheinungsbild verdankt die bereits im 11. Jahrhundert erwähnte Burg dem Wiederaufbau durch Wilhelm Werner nach einem Brand zu Beginn des 16. Jh. Nach dem Aussterben des Geschlechts im Mannesstamm wurde die Burg 1595 an die Reichsstadt Rottweil verkauft und 1810 von der Gemeinde Herrenzimmern erworben, die die Burg verfallen ließ. Vom Palas der Burg stehen heute noch große Teile der wuchtigen, bis zu vier Stockwerke hohen Umfassungsmauern. In der romantischen Ruine der ehemaligen Burgkapelle wurde im Jahr 2007 ein Ort der Besinnung mit einem bronzenem Jakobus-Relief des Rottweiler Künstlers Tobias Kammerer eingerichtet.

Anfahrt mit dem Pkw

Über die B14 Horb - Rottweil, am Neckar entlang, erreicht man mit dem Auto die Abzweigung nach Epfendorf und fährt dann von dort aus weiter auf teilweise kurvige Strecke über Bösingen nach Herrenzimmern. Die Burgruine liegt östlich des Ortes, tief im Wald versteckt (beschilderter Zugangsweg vom Ort Herrenzimmern aus).

Festplatz mit Schutzhütte, Brunnen und Grillmöglichkeit auf dem Burggelände; Reservierungen für Gruppen bis max. 25 Personen in der Zeit von Mai bis Oktober.

Burgruine Hohenschramberg

Schramberg - Burgruine Hohenschramberg
Hauptstraße 25
Bürgerservice und Tourist-Information
78713 Schramberg
07422 29215
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Hoch über Schramberg thront auf dem Schloßberg das Wahrzeichen der Stadt: die imposante Burgruine Hohenschramberg. Die stark befestigte Burg, eine der ältesten Festungen in Baden-Württemberg, wurde ab 1457 von dem Raubritter und Haudegen Hans von Rechberg (um 1410–1464), dem Begründer der Herrschaft Schramberg, errichtet. Mehrfach aus- und umgebaut, wurde die Festung 1689 durch französische Truppen endgültig zerstört. Die Burgruine gelangte 1938 in den Besitz der Stadt Schramberg. Für die Besucher der Ruine ist – neben den vorgelagerten Befestigungsanlagen – das Wohngebäude mit seiner mächtigen Wehrmauer von besonderem Interesse. Von der Aussichtsterrasse bietet sich ein umfassender Überblick über die Fünftäler-Stadt. Die Burgruine ist End- und Ausgangspunkt eines geologischen und vegetationskundlichen Lehrpfads. Der Gasthof Burgstüble lädt zur Einkehr ein.

Anfahrt mit dem Pkw

Von der A 81 Stuttgart-Singen die Ausfahrt Oberndorf a. N. (33) abfahren. Nach Oberndorf a. N. fahren (Stadtmitte); weiter Richtung Schramberg über Beffendorf, Waldmössingen, Heiligenbronn bis Schramberg; in Schramberg geradeaus Richtung Lauterbach durch ein Tunnel, nach dem Tunnel zweite Straße rechts abbiegen auf Lauterbacher Straße (Richtung Lauterbach); kurz vor Lauterbach rechts das steile Fahrstäßchen hoch zur Burgruine fahren (Parkplatz oben auf dem Berg kurz vor der Ruine).

Burgruine Lichtenfels

Dornhan-Leinstetten - Burgruine Lichtenfels
Obere Torstraße 2
Stadtverwaltung Dornhan
72173 Dornhan
07455 93810
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Die Burgruine Lichtenfels liegt malerisch im Wald verborgen südlich von Dornhan-Leinstetten, etwas abseits auf einem Bergvorsprung. Das Erscheinungsbild der in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts erbauten Wehranlage ist geprägt von der mächtigen, über drei Meter starken und ca. 20 Meter hohen Schildmauer mit interessanten Schießkammern. Weil sie dem geächteten Grafen Friedrich von Hohenzollern, genannt „Öttinger“, als Stützpunkt für seine Raubzüge gedient hatte, wurde die Burg im Jahr 1428 von württembergischen Truppen belagert und zerstört. Unweit der Burgruine erinnert in den Kreuzwiesen das 1989 errichtete „Minnesängerdenkmal“ an ein weiteres Ereignis der mittelalterlichen Geschichte Südwestdeutschlands: die Schlacht bei Leinstetten im Jahr 1298, in der Graf Albrecht II. von Hohenberg, der sich als Minnesänger einen Namen gemacht hatte, im Kampf gegen Herzog Otto von Bayern gefallen ist.

Anfahrt mit dem Pkw

Von der A 81 Stuttgart-Singen die Ausfahrt Sulz a. N. (32) abfahren; dann nach Sulz a. N. fahren; die Stadt durchqueren (Richtung Freudenstadt/Schillerhöhe); über zwei Brücken den Neckar und die Eisenbahn überqueren; anschließend weiter über einen Berg (Schillerhöhe) bis zum Ort Hopfau; in Hopfau den Fluß Glatt überqueren und nach links Richtung Dornhan/Freudenstadt abbiegen; weiter Richtung Freudenstadt/Dornhan; kurz nach dem Ort Bettenhausen an der Straße parken und links (zu Fuß) einen Waldweg hoch bis zur Ruine (Beschilderung folgen).

Dominikanermuseum

0741 7662
0741 7862
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Das Rottweiler Dominikanermuseum steht an der Stelle des 1802 säkularisierten Dominikanerklosters. Dem Grundriss des Klosters folgend, wurde das Museum in den Jahren 1987-1991 nach Plänen des Karlsruher Architekten Gerhard Assem errichtet und 1992 als Zweigmuseum des Landesmuseums Württemberg mit einer Ausstellungsfläche von etwa 1400 Quadratmetern eröffnet. Das Museum gliedert sich in die Abteilung "Römisches Rottweil – Arae Flaviae", die Abteilung "Sakrale Kunst des Mittelalters – Sammlung Dursch" und in den "Kunst Raum Rottweil – Museum der Gegenwart".

Die Abteilung "Römisches Rottweil – Arae Flaviae", Zweigmuseum des Archäologischen Landesmuseums Baden-Württemberg, ist im Juli 2011 neu konzipiert wieder eröffnet worden. Die Besucher erleben auf ihrem Weg durch die Ausstellung einen Tag in der Stadt Arae Flaviae und erhalten Einblick in die Entwicklung der römischen Niederlassungen auf Rottweiler Gebiet – vom Legionslager zur einzigen zivilen Siedlung mit römischem Stadtrecht im heutigen Baden-Württemberg. Multimediastationen und Mitmachelemente ergänzen die Ausstellung. Im Zentrum steht das 8 x 8 Meter große Orpheusmosaik aus dem späten 2. Jahrhundert n. Chr.

Die "Sammlung Dursch" aus dem Vorbesitz des Kirchenrats Dr. Georg Martin von Dursch (1800-1881) – sie gelangte 1851 als Geschenk König Wilhelms I. von Württemberg an die Stadt Rottweil – umfasst etwa 180 Holzbildwerke und Tafelgemälde aus der Zeit der Gotik. Als eine der bedeutendsten Kollektionen mittelalterlicher Sakralkunst in Baden-Württemberg gibt sie einen Überblick über die Entwicklung der Holzplastik vom Beginn des 14. Jahrhunderts bis etwa 1530. Vertreten sind berühmte Namen wie der Meister von Eriskirch, Hans Multscher, Michel Erhart oder der Ulmer Bildhauer Nikolaus Weckmann, für den im November 2010 ein eigener Raum eingerichtet worden ist.

Im "Kunst Raum Rottweil – Museum der Gegenwart" werden seit 2009 regelmäßig Ausstellungen zur Gegenwartskunst gezeigt.

Eschachtal

Rottweil - Eschachtal
Hauptstraße 21
Tourist-Information Rottweil
78628 Rottweil
0741 494280
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Der reizvollste Abschnitt des 38 Kilometer langen Eschachtals reicht von Lackendorf (Gemeinde Dunningen) bis zur Mündung in den Neckar bei Bühlingen (Stadt Rottweil). Besonders markant sind die im Verlauf des bis zu 100 Meter tief eingeschnittenen Tales immer wieder hervortretenden Felswände. Entlang der überwiegend naturnahen Eschach mit ihren Bachauen bestimmen Wald, Magerrasen und Wacholderheide das Landschaftsbild des wildromantischen Tales.

Durch seine geologische Prägung (Keuper und Muschelkalk) ist das Eschachtal ungewöhnlich reich an wertvollen Lebensräumen mit seltenen Pflanzen und Tieren. Rare Orchideenarten wie Knabenkraut oder Ragwurz bilden bunte Farbtupfer in der Landschaft; mit etwas Glück kann man einen Eisvogel erspähen. Aber nicht nur Naturfreunde kommen im Eschachtal auf ihre Kosten. Die Ruine der Burg Wildenstein zeugt vom Leben im Spätmittelalter. Das gesamte Eschachtals steht unter Landschaftsschutz. Wander- und Radwege erschließen das Tal und laden zu Ausflügen ein.

Freizeitpark Hardt

Hardt - Freizeitpark Hardt
Pfarrer-Langenbacher-Straße 22
78739 Hardt
07422 3725
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Der Freizeitpark Hardt bietet ein vielfältiges Unterhaltungsangebot für Groß und Klein. Auf der Fahrt mit der Parkeisenbahn lässt sich das Gelände bestens erkunden.

In der großen Eisenbahnscheune entsteht bei jedem Wetter gute Laune; Eltern und Kinder können sich auf eine LGB-Modelleisenbahn und eine H0-Bahn freuen. Abwechslung bieten außerdem die verschiedenen Ausstellungen im Freizeitpark Hardt. In der Krippenausstellung sind 20 verschiedene Weihnachtskrippen mit teils handgeschnitzten Figuren zu bestaunen. In der Tierausstellung entdecken die Kinder über 200 heimische Wildtiere in präparierter Form. Beim Bahnenfußball und auf der Minigolfanlage im Freizeitpark Hardt darf getobt werden; Konzentration und eine ruhige Hand sind dagegen beim Pit-Pat gefordert.

Auf dem Außengelände steht für Besucher außerdem ein attraktiver Abenteuerspielplatz zur Verfügung. Für das leibliche Wohl sorgt ein Imbiss-Stüble mit Gartenterrasse.

Galerie Wilhelm Kimmich

Galerie Wilhelm Kimmich
Hauptstraße 17
78730 Lauterbach
07422 94970
07422 949740
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Die Galerie Wilhelm Kimmich verdankt ihre Entstehung dem Vermächtnis des Malers Wilhelm Kimmich (1897-1986). Der Lauterbacher Ehrenbürger hatte seiner Heimatgemeinde rund 400 Gemälde und zahlreiche Zeichnungen hinterlassen. Um dieses Vermächtnis der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, ließ die Gemeinde Lauterbach ihr altes Rathaus zu einer Kunstgalerie umbauen, die 1989 eröffnet wurde.

Der Künstler Wilhelm Kimmich war ein später Vertreter der Schwarzwaldmalerei. In den 1960er- und 70er-Jahren gelang es ihm, das traditionelle Schwarzwaldbild im Zeichen der klassischen Moderne zu erneuern; hierin liegt seine Bedeutung. Besondere Beachtung verdient Kimmichs eigenständiges Spätwerk der 1980er-Jahre.

In der Galerie Wilhelm Kimmich ist eine Dauerausstellung zu Leben und Werk des Schwarzwaldmalers eingerichtet. Vom Kunstverein Wilhelm Kimmich werden in der Galerie regelmäßig Wechselausstellungen zur Kunst der weiteren Region sowie Galeriekonzerte geboten.

Hansgrohe Aquademie Erlebniswelt

Museum für Wasser, Bad und Design
Schiltach - Hansgrohe Aquademie
Auestraße 9
77761 Schiltach
07836 513272
07836 511505
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Im Jahr 1901 gründete Hans Grohe in Schiltach die Firma Hansgrohe AG. In einem Drei-Mann-Betrieb begann er mit der Produktion von Metalldrückwaren, sattelte aber schnell auf Metallprodukte für den Sanitärbereich um. Durch die ständige Erweiterung des Sortiments konnte das Unternehmen im In- und Ausland erfolgreich expandieren. Heute sind in der Hansgrohe-Gruppe weltweit rund 3100 Mitarbeiter mit der Herstellung von Brausen, Armaturen, Bad- und Küchenausstattungen beschäftigt.

Das im Jahr 1997 eröffnete Museum für Wasser, Bad und Design bietet den Besuchern in seiner ständigen Ausstellung einen Einblick in die Entwicklung der europäischen Badekultur und in die mehr als hundertjährige Unternehmensgeschichte der Firma Hansgrohe. Darüber hinaus zeichnet das Museum anhand von Werkzeugen, Erzeugnissen sowie berufskundlichen Schautafeln die Entwicklung des Sanitärhandwerks nach: vom Klempnerhandwerk, das sich bis ins späte 14. Jahrhundert zurückverfolgen lässt, über den Weißblechner bis zum Installateur unserer Tage. Ergänzt wird die historische Abteilung durch die Bäder-Ausstellung, die Inszenierung aktueller Designer-Kollektionen aus dem Hause Hansgrohe.

Das Museum für Wasser, Bad und Design und die Bäder-Ausstellung sind Bestandteile des Erlebnis- und Trainingszentrums Aquademie, in dem sich als zusätzliches Highlight „Deutschlands größtes Badezimmer“, die Showerworld, befindet. Hier können Besucher die neuesten Brausen und Duschsysteme selbst ausprobieren.
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Hinweise
  • Eine Toilette für Menschen mit Behinderung ist vorhanden
  • Ein für Kinderwagen geeigneter Zugang ist vorhanden
  • Ein rollstuhlgerechter Zugang ist vorhanden

Hirschgrund-Zipline Area Schwarzwald

07422 240693
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Schwerelosigkeit erleben, Geschwindigkeit austesten, Grenzen überschreiten: Was sich anhört, als bräuchte man dazu mindestens ein Raumschiff, heißt Zipline und befindet sich an den Steilhängen eines tiefen Schwarzwaldtals zwischen Schiltach und Wolfach.

Die Hirschgrund-Zipline Area Schwarzwald ist eine deutschlandweit einmalige Attraktion. Ziplines sind gespannte Stahlseile über das Tal, die mit einer speziellen Seilrolle, Gurt und Helm befahren werden. Diese Ziplines, auch Flyingfox genannt, sind aus Hochseilgärten bekannt, allerdings nicht in dieser Höhe und Länge. Die längste Einzelbahn ist 570 m lang und über 80 m hoch. Insgesamt befahren Sie 1,6 km Stahlseil an sieben Bahnen. Ein Guide begleitet Sie durch den „Rundkurs“, während Sie mit Stahlseil und Seilrolle den Luftraum erobern. Es ist ganz leicht, fast jeder traut sich die Fahrt zu.

Der „Flug“ kann im Internet oder telefonisch gebucht werden; spontaner Besuch ist aufgrund technischer Abläufe nicht möglich.

Kanusport Neptun

Kanusport Neptun
Burg-Wehrstein-Straße 55
72172 Sulz-Fischingen
07454 967455
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Der erste lizenzierte Kanutouristik-Betrieb am oberen Neckar bietet ab Sulz oder Fischingen Paddelspaß für Einsteiger und Ambitionierte. Einzelpersonen, Familien und Gruppen sind gleichermaßen willkommen und können aus einem vielfältigen Angebot von der Zwei- oder Vier-Stunden-Tour bis zum Zweitagesausflug wählen.

Vom Boot aus lässt sich die Landschaft des oberen Neckars aus einer ganz neuen Perspektive erleben; der Paddler gewinnt reizvolle Einblicke in Flora und Fauna. Alle Kunden erhalten beim Start eine Einweisung in die Paddeltechnik sowie Informationen zum Fluss und zum naturgerechten Verhalten. Kinder und Nichtschwimmer bekommen eine Schwimmhilfe, so dass sicheres Kanuvergnügen für alle Teilnehmer garantiert ist.

Die Boote werden kostenlos zum Ausgangsort der Tour zurückgebracht; hierbei können – sofern Plätze frei sind – auch die PKW-Fahrer der Paddelgruppe mitfahren.

Kapellenkirche Rottweil

Rottweil - Kapellenkirche
Hauptstraße 21
78628 Rottweil
0741 494280
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Der 70 m hohe Kapellenturm, Wahrzeichen der Stadt Rottweil, ist eines der wichtigsten Baudenkmäler der Spätgotik in Baden-Württemberg. 1983 erhielt der „schönste Kirchturm zwischen Paris und Prag“ das Prädikat „Kulturdenkmal von nationaler Bedeutung“.

Die Konzeption der Turmfassade mit reicher Architekturgliederung geht auf die Baukunst der gotischen Kathedralen Frankreichs zurück. Mit sieben Tympana sowie insgesamt 27 freistehenden Figuren entstand in der ersten Hälfte des 14. Jh. am Kapellenturm der größte zusammenhängende Zyklus von Steinplastiken in Schwaben. Der großartige Skulpturenschmuck vergegenwärtigt die Glaubenswelt des Spätmittelalters.

Der Innenraum der Kapellenkirche wurde im Zuge von Um- und Neubaumaßnahmen durch die Jesuiten 1727 in barocker Form umgestaltet. Die barocken Altar-, Wand- und Deckenbilder mit Themen der Mariologie und aus der Geschichte des Jesuitenordens schuf der Jesuit Joseph Firtmair (1702–1738), ein Schüler des berühmten Cosmas Damian Asam.

Kloster Kirchberg

Sulz a. N. - Kloster Kirchberg
Kloster Kirchberg
Berneuchener Haus
72172 Sulz am Neckar
07454 8830
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Das ehemalige Dominikanerinnenkloster, gegründet im Jahr 1237, liegt idyllisch auf einer Anhöhe zwischen Mühlbach- und Zimmerner Tal. Sehenswert in der gut erhaltenen, aus Gotik und Barock stammenden Klosteranlage sind insbesondere die Johanneskirche mit ihren drei prächtigen Barockaltären , die malerischen Kreuzgangarkaden, der Nonnenfriedhof mit seinen alten Grabkreuzen, der liebevoll gepflegte Klausurgarten und die umfangreiche Kunstsammlung des Bildhauers, Malers und Glaskünstlers Helmuth Uhrig (1906–1979).

Seit dem Jahr 1958 ist Kloster Kirchberg, das vor allem als Tagungsstätte und Einkehrhaus genutzt wird, geistliches Zentrum der evangelischen Berneuchener Gemeinschaften. Gäste können an den Veranstaltungen des Berneuchener Hauses (z. B. Seminare über spirituelle Themen und Lebensfragen, Fasten-, Gesangs- und Tanzkurse) teilnehmen oder einfach nur einen Ort der Ruhe und Erholung genießen.

Besucher sind herzlich zu den Tagzeitengebeten und Gottesdiensten eingeladen. Für das leibliche Wohl sorgt die Klosterschenke; der Klosterladen bietet unter anderem Bücher und Geschenkideen. 

Kloster Wittichen

Schenkenzell - Kloster Wittichen
Reinerzauerstraße 12
Tourist Information Schenkenzell
77773 Schenkenzell
07836 939751
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Das 1324 von der seligen Luitgard gegründete ehemalige Klarissenkloster liegt idyllisch in einem engen, wild-romantischen Seitental der Kleinen Kinzig bei Schenkenzell. Von der Klosteranlage blieben die barocke Kirche mit dem Grab der Stifterin, der Fachwerkbau des Klosterstalls und der „Lange Bau“, ein Teil des Konventgebäudes, erhalten.

Die Überlieferung berichtet von vielen Wundertaten am Grab der Klostergründerin, einem Nischengrab mit reliefgeschmückter Grabplatte, das bis heute Ziel von Wallfahrern ist. Im früheren Klosterstall befindet sich das sehenswerte Klostermuseum, wo Kostbarkeiten aus dem Kloster sowie Mineralien aus dem Witticher Bergbau ausgestellt sind. In der Nähe gibt es Schürfmöglichkeiten für Mineraliensammler und einen interessanten Geologischen Lehrpfad. Im Gasthaus Martinshof in Kaltbrunn kann eine ansehnliche Mineraliensammlung besichtigt werden.

Jeden zweiten Sonntag im Oktober findet das Luitgardfest statt (Gottesdienst und Prozession durch das Witticher Tal).

Kultur- und Museumszentrum Schloss Glatt

Sulz - KMZ Schloss Glatt
Schloss 1
72172 Sulz am Neckar-Glatt
07482 7345
07482 7345
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Die Ortschaft Glatt ist mit ihren kulturellen Einrichtungen, ihren Freizeitangeboten und ihrer hervorragenden Gastronomie und Hotellerie eines der beliebtesten Ausflugsziele am Ostrand des Schwarzwalds. Den Mittelpunkt der Ortschaft bildet das Wasserschloss Glatt, dessen imposantes Erscheinungsbild auf das Zeitalter der Renaissance zurückgeht. Die Anlage gilt als eines der bedeutendsten Kulturdenkmale zwischen Schwarzwald und Schwäbische Alb. Neben dem Wasserschloss erinnern in dem Dorf Glatt weitere Gebäude, darunter auch die katholische Pfarrkirche St. Gallus mit den interessanten Grabmälern der Herren von Neuneck, an die Zeit der Adelsherrschaft. Glatt gehörte vom 13. Jahrhundert bis zu ihrem Aussterben 1678 gut 400 Jahre lang den Herren von Neuneck. Buckelquader am Schlosstor und Fundamentreste im Schlossareal belegen, dass es hier im Mittelalter auch schon eine Burganlage, vermutlich eine Wasserburg gab. Reinhard von Neuneck (1474–1551) baute ab 1513 die mittelalterliche Burg zu einem stattlichen Renaissanceschloss um (Dreiflügelanlage mit vorgesetzten Rundtürmen an den Ecken). Ab 1686 gab Johann Franz Dietrich von Landsee dem Wasserschloss durch Aufstockung des Ostflügels auf zwei, des Süd- und Westflügels auf insgesamt drei Obergeschosse sein heutiges Aussehen.1706 kaufte die Schweizer Fürstabtei Muri die Schlossanlage. Knapp 200 Jahre später, im Jahr 1803, fiel der Schlosskomlex schließlich an die Fürsten von Hohenzollern-Sigmaringen, die ihn 1970/71 an die Gemeinde Glatt verkauften (heute gehört das Schloss der Stadt Sulz a. N.).

Die Außenmauern des Schlosses besitzen noch einige Schießscharten, die auf der Ostseite – wie viele Fenster und Nischen auch – von einer manieristischen Rotmalerei mit Architekturmotiven, allerlei Ranken und verspieltem Getier umrahmt sind. Im Innenhof findet man über der Schildmauer einen Wehrgang aus Fachwerk, der den West- mit dem Ostflügel verbindet. Sehenswert sind im Schlossinnern auch die ehemalige Folterkammer, der Fürstensaal mit seinen wunderschönen Stuckfragmenten und die ganz in Weiß gehaltene Schlosskapelle, deren Gewölbe mit prächtigem Stuck reich verziert ist.

Im 2001 eröffneten Kultur- und Museumszentrum (KMZ) Schloss Glatt, das von der Stadt Sulz am Neckar und dem Landkreis Rottweil getragen wird, sind vier museale Einrichtungen vereinigt: das Adelsmuseum (mit der Rüstkammer), das Schlossmuseum, die Galerie Schloss Glatt (mit Werken der Bernsteinschule) und das seit 1996 bestehende Bauernmuseum in der Zehntscheuer.

Die Besucher des Wasserschlosses, das sich als „Schaufenster“ der Kunst und Kultur am oberen Neckar präsentiert, erwartet ein aufschlussreicher „Museumsparcours“ – und darüber hinaus ein abwechslungsreiches Kulturprogramm mit Highlights wie den „Opernfestspielen Schloss Glatt“.

Anfahrt mit dem Pkw

Von der A 81 Stuttgart-Singen die Ausfahrt Sulz a. N. (32) abfahren; dann nach Sulz a. N. fahren; die Stadt durchqueren (Richtung Freudenstadt/Glatt); über zwei Brücken den Neckar und die Eisenbahn überqueren; anschließend auf einem schmalen Sträßchen Richtung Glatt/Glatttal über einen Berg bis zum Ort Glatt; in der Ortsmitte befindet sich das Wasserschloss (ausgeschilderte Parkplätze beim Schloss).

Museum im Schwedenbau

Oberndorf Museum im Schwedenbau
Klosterstraße 14
78727 Oberndorf am Neckar
07423 771175
07423 772111
Zum Museum im Schwedenbau gehören das Heimat- und das Waffenmuseum Oberndorf. Die Anfänge des Heimatmuseums reichen in die frühen 1920er-Jahre zurück. In den 60er-Jahren wurde die umfangreiche Waffensammlung zu einer eigenständigen Abteilung ausgebaut.

In den Räumen des sogenannten Schwedenbaus, eines 1894 erbauten ehemaligen Fabrikgebäudes der Mauser-Werke, errichtete die Stadt Oberndorf am Neckar das Waffen- und Heimatmuseum.

Im Heimatmuseum erhält der Besucher einen Überblick über die Vor- und Frühgeschichte am oberen Neckar und über die Geschichte der Stadt Oberndorf in Mittelalter und Neuzeit. Zur Sammlung gehören archäologische Funde aus Jungsteinzeit und Bronzezeit, aus der keltischen und provin¬zialrömischen Antike sowie aus dem Mittelalter. Objekte und Dokumente zeichnen die Geschichte der Stadt vom 13. bis zum 20. Jahrhundert nach. Ein Stadtmodell von 1812 leitet über in die württembergische Periode mit dem Auf¬stieg Oberndorfs zur Oberamtsstadt und der Industrialisierung durch die Waffenindustrie. Handwerkliches Gerät, sakrale Ge¬genstände und Objekte des Brauchtums, namentlich der Fasnet, gewähren Einblick in den städtischen Alltag.

Das Waffenmuseum geht auf das 1938 eröffnete Museum der Mauserwerke zurück. Die Sammlung schlägt einen Bogen von der Herstellung von Hand- und Faustfeuerwaffen ab 1812 über die waffentechnischen Neuerungen der Gebrüder Mauser und die Entwicklung der Waffenfertigung während der beiden Weltkriege bis zur Demontage der Mauserwerke nach 1945 und dem Neubeginn der Produktion in den 1950er Jahren. Gezeigt werden Exponate aller in Oberndorf tätigen Waffenhersteller von der Königlich Württembergischen Gewehrfabrik (1811-1874) bis zu den Firmen Mauser, Heckler & Koch und Feinwerkbau Westinger & Altenburger.

Remigiuskirche Bergfelden

Remigiuskirche Bergfelden
Kirchstraße
72172 Sulz-Bergfelden
07454 92753
07454 92754
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Die in den Jahren 1513–1517 erbaute evangelische Pfarrkirche ist das Wahrzeichen des zur Stadt Sulz am Neckar gehörigen Ortes Bergfelden. Die spätgotische Remigiuskirche gilt als eine der besterhaltenen Wehrkirchen in Baden-Württemberg; sie birgt romanische Elemente des Vorgängerbaus aus dem 12. Jahrhundert.

Von der Wehranlage sind noch die mächtigen Befestigungsmauern sowie einer der ehemals vier Ecktürme erhalten. Schießscharten im Turm weisen auf die einstige Verteidigungsfunktion der „Kirchenburg“ hin.

Im Kircheninneren sind im Chor das kunstvoll bemalte Netzrippengewölbe sowie eine prächtige Barockorgel in Form eines Flügelaltars zu bewundern. Über der Sakristeitür wurden bei Verputzarbeiten spätgotische Fresken entdeckt und freigelegt. Sie stellen die Heilig-Kreuz-Legende und das Leben des heiligen Remigius dar und gelten als kunsthistorisches Kleinod.

Rottweil - älteste Stadt Baden-Württembergs

Rottweil
Hauptstraße 21
Tourist-Information Rottweil
78628 Rottweil
0741 494280
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Die Kreisstadt Rottweil ist ein Top-Ausflugsziel zwischen Schwarzwald und Schwäbischer Alb. Die „älteste Stadt Baden-Württembergs“ führt ihre Gründung auf die Römer zurück. Im Stadtkern hat Rottweil sein historisches Gepräge bewahrt. Bürgerhäuser und Kirchenbauten erinnern an reichsstädtische Zeiten. Als „begehbares Geschichtsbuch“ lädt die Stadt mit einer Fülle von Kulturdenkmalen zu kurzweiligen Reisen in die Vergangenheit ein. Neben den Hauptkirchen gehören das Dominikanermuseum (mit den Relikten des römischen Rottweil) und das Stadtmuseum zum Pflichtprogramm.

Deutschlandweit bekannt ist Rottweil als Hochburg der „Schwäbisch-Alemannischen Fasnet“. Alljährlich lockt der „Narrensprung“ am Fastnachtsmontag (8 Uhr) und -dienstag (8 und 14 Uhr) Abertausende von Besuchern in die Fastnachtsmetropole.

Neben ihrem historischen Ambiente hat die Kulturstadt Rottweil auch moderne Kunst von internationalem Rang zu bieten (u. a. im Skulpturenpark Erich Hauser) – und darüber hinaus ein anspruchsvolles Veranstaltungsprogramm.

Schiltach - ein Städtchen wie im Bilderbuch

Schiltach
Marktplatz 6
Tourist-Information Schiltach
77761 Schiltach
07836 5835
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Als idealer Urlaubsort und Ausgangspunkt für Ausflüge im mittleren Schwarzwald bietet sich die Stadt Schiltach am Zusammenfluss von Schiltach und Kinzig an. Der staatlich anerkannte Luftkurort ist Portalgemeinde des Naturparks Schwarzwald Mitte/Nord. Die Gäste erwartet ein Städtchen wie im Bilderbuch – mit verwinkelten Gassen und malerischen Fachwerkhäusern, umgeben von bewaldeten Bergen: ein idealer Rahmen, um dem Alltag zu entfliehen und das Flair der „guten, alten Zeit“ zu genießen.

Mittelpunkt der historischen Altstadt ist der Marktplatz mit dem 1593 errichteten Rathaus; von hier aus empfiehlt sich ein Spaziergang entlang des ausgeschilderten Rundwegs. Historische Bedeutung erlangte Schiltach als „Stadt der Flößer und Gerber“; das Gerberhandwerk wird noch heutzutage in Schiltach betrieben.

Für Kulturfreunde hat Schiltach vier Museen zu bieten: das Museum am Markt, das Schüttesägemuseum (mit Informationen rund um das Thema „Holz“), das Apothekenmuseum und das Aquademie / Museum Wasser – Bad – Design des Weltunternehmens Hansgrohe. 

Schlichemklamm

Dietingen - Schlichemklamm
Adenauerstraße 14
Gemeindeverwaltung Epfendorf
78736 Epfendorf
07404 92120
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Das Schlichemtal ist das größte Naturschutzgebiet im Landkreis Rottweil. Es lädt mit seiner wild-romantischen Landschaft zu ausgedehnten Wanderungen und Exkursionen ein. Mit etwas Glück lassen sich seltene Vögel wie Eisvogel oder Wasseramsel beobachten.

Der Lauf der auf der Schwäbischen Alb entspringenden Schlichem ist mit zahlreichen Mäandern und deutlich ausgebildeten Prall- und Gleitufern noch weitgehend naturnah. Sie mündet bei Epfendorf in den Neckar. Im Laufe von Jahrtausenden hat die Schlichem ein steiles, windungsreiches Tal gegraben und sich kurz vor ihrer Mündung, bedingt durch das starke Gefälle und die Erosion, tief in den Muschelkalk eingekerbt. So sind in der Schlichemklamm zahlreiche Kaskaden, Katarakte und Gumpen entstanden. Das Wasser sprudelt über die terrassenartig geschichteten Steinwände und bietet vor der Kulisse steiler Felswände ein beeindruckendes Naturschauspiel.

Stadtmuseum Schramberg

Schramberg - Stadtmuseum
Bahnhofstraße 1
78713 Schramberg
07422 29268
07422 29262
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Seit dem frühen 20. Jahrhundert gab es in Schramberg Ansätze zur Gründung eines Heimatmuseums. Im Jahr 1979 wurde das 1841 bis 1843 erbaute Schloss der Grafen von Bissingen und Nippenburg frei, das seit 1925 schulischen Zwecken gedient hatte. Der Gemeinderat beschloss, hier ein Stadtmuseum einzurichten. Bis 1982 wurde das klassizistische Bauwerk zum städtischen Kulturzentrum ausgebaut. Das Museum eröffnete in Etappen. Im Jahr 1982 wurden die ersten beiden Abteilungen zugänglich gemacht. In den Jahren 1983 und 1985 folgten drei weitere Abteilungen.

Das Stadtmuseum Schramberg orientiert sich in den Forschungs- und Sammlungsschwerpunkten an der Ortsgeschichte. In der Dauerausstellung steht der Wandel der Arbeits- und Lebensverhältnisse im Raum Schramberg im Mittelpunkt. Eine Abteilung zur Geschichte Schrambergs in vorindustrieller Zeit bildet den Auftakt; sie ist den Schramberger Burgen gewidmet. Weitere Abteilungen veranschaulichen den Prozess der Industrialisierung, der für die Stadt Schramberg von prägender Bedeutung war. Die Anfänge der Industrialisierung werden anhand der Steingutfertigung dokumentiert. Für die Hochindustrialisierung ist die Uhrenfabrikation kennzeichnend. Unter den Exponaten ragt die imposante Kunstuhr heraus, die im Auftrag des Fabrikanten Arthur Junghans für die Weltausstellung in Paris im Jahr 1900 gefertigt wurde. Armenbeschäftigung und Heimarbeit werden anhand der Strohflechterei thematisiert.

Neben der Dauerausstellung werden im Stadtmuseum regelmäßig Wechselausstellungen zu Themen durchgeführt, die für die Geschichte Schrambergs relevant sind.

Sulzbachtal und Fohrenbühl

Lauterbach - Kapfhäusle
Schramberger Straße 5
Gemeindeverwaltung Lauterbach
78730 Lauterbach
07422 94970
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Das Landschaftsschutzgebiet Sulzbachtal liegt im Herzen des mittleren Schwarzwalds. Das Hochtal erstreckt sich nördlich von Lauterbach auf bis zu 900 Metern Höhe inmitten bewaldeter Schwarzwaldhöhen. Die idyllische Landschaft mit den für diese Region typischen Bauernhöfen bietet ideale Voraussetzungen für Spaziergänge, Wanderungen sowie für Fahrten mit dem Tourenrad oder Mountainbike. 

Ganz in der Nähe des Sulzbachtals liegt die Passhöhe Fohrenbühl. Hier findet der Ausflügler zahlreiche Wanderwege, ausgeschilderte Nordic-Walking-Strecken, Biker-Routen und gespurte Langlaufloipen vor. Die vier ansässigen Gastronomiebetriebe laden zu badisch-schwäbischer Küche ein. Der beim Fohrenbühl liegende Mooswaldkopf, eine der höchsten Erhebungen im mittleren Schwarzwald, ist mit dem Gedächtnishaus des Schwarzwaldvereins ein beliebtes Ausflugsziel. Vom dortigen Aussichtsturm hat man eine wunderschöne Aussicht über den umliegenden Schwarzwald. Durch das Sulzbachtal und über den Fohrenbühl führt auch die 450 Kilometer lange „Bike-Crossing Schwarzwald“.

Umlaufberge am oberen Neckar

Rottweil - Umlaufberg bei der Neckarburg
Hauptstraße 21
Tourist-Information Rottweil
78628 Rottweil
0741 494280
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Die Umlaufberge im oberen Neckartal liegen nördlich der Stadt Rottweil. Der Fluss hat sich hier schluchtartig etwa 150 Meter tief in die Muschelkalkschichten eingeschnitten, wobei sich steile Ufer und flache Gleithänge bildeten. Die Einbuchtungen verstärkten sich im Laufe der Zeit, so dass die Neckarschlinge an der engsten Stelle durchbrach. Der so entstandene Umlaufberg führte durch die Verlegung der Fließrichtung des Neckars zu einer weiteren Fluss-Schlinge um den „Schlossberg“.

Das „Bergle“ und der „Schlossberg“ gelten als eindrucksvollste Umlaufberge im oberen Neckartal. Das Naturschutzgebiet rund um das Hofgut Neckarburg zeigt auf insgesamt 64 Hektar prächtige Wacholderheiden und Schluchtwälder und eignet sich hervorragend für Wanderungen und Ausflüge.
Auf dem geschichtsträchtigen Schlossberg thronen die Ruinen der Neckarburg und die altehrwürdige Michaelskapelle.

Welt der Kristalle

Dietingen Welt der Kristalle
Fronstraße 9
78661 Dietingen
0741 26950110
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Das Mineralien- und Fossilienmuseum Welt der Kristalle in Dietingen wurde im März 2011 eröffnet. Das Museum präsentiert die Privatsammlung des Unternehmers Alexander Müller, der im Laufe der Jahre zahlreiche Kristalle und Fossilien aus der ganzen Welt zusammentrug.

In der Ausstellung sind Saurierskelette, Fischversteinerungen, Urkrebse, Seelilien und weitere Fossilien sowie zahlreiche Edelsteine und meterhohe Riesenkristalle zu sehen. Bei manchen Kristallen ist das Anfassen ausdrücklich erlaubt. Ausgestellt ist auch ein 220 Millionen Jahre alter versteinerter Wald aus dem Petrified-Forest-Nationalpark in Arizona mit in Baumharz eingeschlossenen Insekten und bis zu acht Meter langen, dreieinhalb Tonnen schweren Stämmen.

Ein Höhepunkt der Ausstellung ist eine der weltweit größten Amethystdruse – ein über vier Meter hoher, 100 Millionen Jahre alter, mit Amethystkristallen bewachsener vulkanischer Hohlraum.

In einem Vortragsraum werden Vorträge über Themen aus den Bereichen Mineralien, Fossilien und Steinheilkunde angeboten.


Landratsamt Rottweil