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Banner Das Neue 1x1 beim Leeren

Häufig gestellte Fragen zum Neuen 1x1 beim Leeren

Was passiert mit den alten Behältern?

Die alten Behälter sind zum Teil bereits seit 20 Jahren im Einsatz, weshalb diese das Ende ihrer Nutzungsdauer erreicht haben. Eine Nachrüstung dieser Behälter mit Transpondern ist daher nicht sinnvoll. Die alten Behälter werden Anfang 2020 eingesammelt und recycelt.

Werden die Papiertonnen auch ausgetauscht?

Nein, die Papiertonnen werden nicht ausgetauscht und auch nicht mit einem Transponder ausgestattet, da die Leerungshäufigkeit der Papiertonnen keinen Einfluss auf die Müllgebühren hat.

Werden die Müllbehälter bei der Abfuhr auch gewogen?

Nein, die Behälter werden nicht gewogen. Es erfolgt lediglich eine Zählung, wie oft ein Behälter entleert wird.

Welche Daten sind auf dem Transponder-Chip gespeichert?

Auf dem Transponder-Chip ist lediglich eine Nummer gespeichert, die den betreffenden Müllbehälter eindeutig identifiziert. Die Zuordnung der Behälternummer zum EDV-Verfahren zur Müllgebührenveranlagung erfolgt erst beim Eigenbetrieb Abfallwirtschaft. Auf dem Transponder sind demnach keinerlei persönliche Daten gespeichert.

Kann man sich von der Biotonne befreien lassen?

Ja, es besteht auch in Zukunft die Möglichkeit, sich von der Biotonne befreien zu lassen und stattdessen selbst zu kompostieren.

Wie ist der zeitliche Ablauf, wann passiert was?

Anfang 2019 werden alle Haushalte mit dem Vorschlag zur Größe der neuen Rest- und Biomülltonne angeschrieben. Wenn Sie mit den vorgeschlagenen Behältergrößen einverstanden sind, brauchen Sie nichts zu tun. Wenn Sie nicht einverstanden sind, melden Sie uns Ihren Änderungswunsch bitte bis Anfang Juni 2019.
Ab Mitte Oktober 2019 werden die neuen Tonnen zu Ihnen gebracht. Die genauen Termine werden über die Presse bekanntgegeben. Der Austausch der Tonnen ist für Sie kostenlos.
Ihre alten Rest- und Biomüllbehälter dürfen ab dem 1.1.2020 nicht mehr genutzt werden. Diese werden Anfang des Jahres 2020 bie Ihnen am Grundstück abgeholt. Den genauen Abholtermin werden wir Ihnen mitteilen.

Wer kann einen Müllbehälter bestellen?

Grundsätzlich kann jeder Haushalt einen eigenen Rest- und Biomüllbehälter bestellen.  Wenn mehrere Haushalte auf einem Grundstück wohnen, ist die gemeinsame Nutzung der Müllbehälter möglich und sinnvoll. Grundsätzlich ist derjenige, der einen Behälter bestellt auch der Empfänger des Gebührenbescheids und damit auch Zahlungspflichtiger. Bei Grundstücken mit mindestens 8 Wohneinheiten (Wohnanlagen) müssen die Abfallbehälter gemeinsam genutzt werden. Die Bestellung der Behälter und die Umlage der Gebühren auf die einzelnen Haushalte wird hier i.d.R die Hausverwaltung übernehmen. Die Altpapiertonne wird grundsätzlich grundstücksbezogen zugeteilt.

Können mehrere Haushalte einen Müllbehälter gemeinsam nutzen?

Ja, wenn mehrere Haushalte auf einem Grundstück wohnen, ist die gemeinsame Nutzung der Müllbehälter möglich und sinnvoll. Außerdem besteht die Möglichkeit, dass auch die Haushalte angrenzender/benachbarter Grundstücke die Müllbehälter gemeinsam nutzen. Grundsätzlich ist derjenige, der einen Behälter bestellt auch der Empfänger des Gebührenbescheids und damit auch Zahlungspflichtiger. Bei Grundstücken ab 8 Wohneinheiten (Wohnananlagen) müssen die Abfallbehälter gemeinsam genutzt werden.

Gibt es auch weiterhin Sparpunkte?

Nein, die im bisherigen Gebührensystem enthaltenen Sparpunkte gibt es im neuen System ab dem Jahr 2020 nicht mehr. Möglichkeiten, um Müllgebühren zu sparen, ergeben sich aus der Wahl der Behältergröße, der möglichst sparsamen Inanspruchnahme von Zusatzleerungen und der Bildung von Behältergemeinschaften.

Wie oft werden die Restmüllbehälter künftig geleert?

Die Restmüllbehälter werden zweiwöchentlich geleert. Ob der betreffende Müllbehälter zur Leerung bereitgestellt wird, entscheidet der jeweilige Nutzer. Wer die Tonne nur für die 12 Mindestleerungen bereitstellt, spart die Gebühren für die Zusatzleerungen. 

Wie oft werden die Biomüllbehälter künftig geleert?

Die Biomüllbehälter werden zweiwöchentlich geleert. Zusätzlich finden in den Sommermonaten 10 weitere Leerungen statt (in dieser Zeit hierfür wöchentliche Abfuhr). Es werden pro Jahr mindestens 26 Leerungen berechnet (zweiwöchentliche Leerung). Es besteht die Möglichkeit, die Biomüllbehälter insgesamt 36 mal pro Jahr leeren zu lassen (sofern wöchentliche Abufhr in den Sommermonaten in Anspruch genommen wird).

Wie oft werden die Papiertonnen künftig geleert?

Die Papiertonnen werden weiterhin vierwöchentlich geleert. Dabei hat die Anzahl der tatsächlich in Anspruch genommenen Leerungen keinen Einfluss auf die Müllgebühren. Aus diesem Grund ist es nicht erforderlich, die Papiertonnen mit einem Transponder auszustatten.  

Gibt es eine Rückzahlung für nicht beanspruchte Mindestleerungen?

Nicht in Anspruch genommene Mindestleerungen können nicht erstattet werden.

Woran erkenne ich meinen Behälter?

Für die Verteilung und Zuordnung der Behälter ist jeweils auf einer Seite ein Etikett angebracht, auf dem angegeben ist, zu welcher Adresse der betreffende  Behälter gehört. Daran können Sie Ihren Abfallbehälter immer erkennen. Sollte sich das Etikett lösen hat dies keinen Einfluss auf die Leerung. Sie können den Behälter dann selbst kennzeichnen, bitte ohne Beschädigung.

Gibt es weiterhin unterschiedliche Deckelfarben bei den Restmüllbehältern?

Nein, künftig ist sowohl der Deckel als auch der Rumpf der Restmüllbehälter grau. Durch den eingebauten Transponder, über den die Zählung der Leerungen erfolgt, ist eine unterschiedliche Farbgebung der Deckel nicht mehr erforderlich.

Wie bestelle ich einen Müllbehälter?

Anfang 2019 werden alle Haushalte mit dem Vorschlag zur Größe der neuen Rest- und Biomülltonne angeschrieben. Wenn Sie mit den Behältergrößen einverstanden sind, brauchen Sie nichts zu tun. Wenn Sie nicht einverstanden sind, melden Sie uns Ihren Änderungswunsch bitte bis Anfang Juni 2019.

Kann ich die Behälterbestellung nachträglich ändern?

Ja, es können jederzeit andere Behälter gewählt werden. Dabei sind die Behältertauschaktionen im ersten Jahr nach der Einführung, also während des Jahres 2020, kostenlos. Ab dem Jahr 2021 ist der Austausch der Behälter gebührenpflichtig.

Welche Farben haben die künftigen Müllbehälter?

Bei den Restmüllbehältern ist sowohl der Deckel als auch der Rumpf grau. Durch den eingebauten Transponder, über den die Zählung der Leerungen erfolgt, ist eine unterschiedliche Farbgebung der Deckel nicht erforderlich. Die Biotonnen sind auch künftig braun und die Papiertonnen blau.

Wie funktioniert das Identsystem?

Die Abfallbehälter für Rest- und Bioabfall werden mit einem fest installierten Chip (auch Transponder genannt) ausgerüstet, der mit den Angaben zum betreffenden Haushalt codiert wird (= Identifizierung).
Ein am Müllfahrzeug befindliches Lesegerät in der Schüttung registriert den Leerungsvorgang sowie Datum und Uhrzeit der Leerung. In den Bordcomputern sind die Leerungsinformationen gespeichert. Bei der Leerung werden diese sekundenschnell mit den Daten im Behälterchips abgeglichen. Stimmen die Daten nicht überein oder fehlt der Chip, wird der Leerungsvorgang abgebrochen und es erfolgt keine Leerung.
Die gewonnenen Daten sind die Grundlage für die Berechnung der Leerungsgebühren.

Wie werden die Gebühren für den Hausmüll berechnet?

Die Gebühren für den Hausmüll setzen sich aus den Behälterjahresgebühren und den Leerungsgebühren zusammen. Über die Behälterjahresgebühren werden die Kosten der Wertstoffentsorgung (Sperrmüll, Grünabfälle, Schadstoffbelastete Abfälle, Altpapier, Altmetall, Altholz, Korkensammlung, Elektro- und Elektronikaltgeräte) sowie die anteiligen Kosten der Verwaltung abgedeckt. Es handelt sich hierbei um Kosten, die unabhängig von der Behältergröße und der Müllmenge anfallen und als sog. Vorhaltekosten bezeichnet werden können. Die Höhe der Behälterjahresgebühren richtet sich nach der Zahl und dem Füllraum der angemeldeten Restabfallbehälter. Alle weiteren Kosten werden über die Leerungsgebühren, die sich nach der Leerungshäufigkeit und dem Füllraum der angemeldeten Restabfallbehälter bemessen, abgedeckt. Es werden pro Jahr mindestens 12 Leerungen berechnet.

Wie werden die Gebühren für den Biomüll berechnet?

Die Gebühren für den Biomüll werden als Leerungsgebühren erhoben. Deren Höhe bemisst sich nach der Leerungshäufigkeit und dem Füllraum der angemeldeten Biotonnen. Über die zu entrichtenden Leerungsgebühren werden die mengenabhängigen Kosten der Bioabfallentsorgung abgedeckt. Die mengenunabhängigen Kosten (z.B. anteilige Verwaltungskosten) werden in die Gebühren für den Hausmüll einbezogen und belasten damit auch die Selbstkompostierer. Dies ist sachgerecht, da die Bioabfallentsorgung auch für diese vorgehalten wird. Es werden pro Jahr mindestens 26 Leerungen berechnet.

Wie kann ich künftig Müllgebühren sparen?

Möglichkeiten, um Müllgebühren zu sparen, ergeben sich aus der Wahl der Behältergröße, der möglichst sparsamen Inanspruchnahme von Zusatzleerungen und der Bildung von Behältergemeinschaften.

Gibt es eine Mindestgröße bei den Müllbehältern?

Ja, bei der Zuteilung von Müllbehältern geht der Landkreis von einem Mindestvolumen von 5 Litern pro Person und Woche aus. Dieses Mindestvolumen darf bei der Auswahl der Müllbehälter nicht unterschritten werden.

Landratsamt Rottweil